Tonnenschwere MRT-Weltneuheit schwebt per Kran in Rosenheim ein

Spektakuläres Bild in der Stollstraße: Dort zog gestern Vormittag ein riesiger Kranwagen samt Schwerlastgerüst die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf sich. Ebenso auffällig:ein großes Loch in der Wand des Ärztehauses. Die Aufklärung:Hier wurde der MRT-Scanner Magneton Sola (Magnetresonanztomografie)in das Radiologische Zentrum eingebaut.Das Gerät ist das Erste seiner Art in Bayern.Die Planung und Organisation der aufwendigen Installation übernahmen „Perner Architekten“. „Der Einbau hat zwei knapp Stunden gedauert und ist dank des schönen Wetters reibungslosverlaufen“, berichtete Chef Bernd Perner gestern erleichtert. Das fünf Tonnen schwere Gerät, das dank eines Magnetfeldes Schnittbilder vom Körperinneren erzeugt, war in diesem Jahr auf einem Röntgenkongress in Wien als Weltneuheit vorgestellt worden. Beim Einbau packten Dr. Ulrich Mädler (Bild links) und sein Kollege Dr. Tobias Saam (rechts) vom Radiologischen Zentrum Rosenheim persönlich mit an.
FOTO MÄDLER/SEITER Quelle:OVB 29.8.18