Was ist Computertomographie (CT)?

Die Computertomographie (CT) ist ein bewährtes Schnittbildverfahren. In unserer Praxis arbeiten wir mit dem Multislice-CT GE-Light-Speed , einem 16-Zeiler von General Electric. Durch eine rotierende Röntgenröhre werden überlagerungsfreie Schichtaufnahmen angefertigt mit einer Schichtdicke bis zu 0,6 mm. Die Belastung mit Röntgenstrahlen wird durch das von uns eingesetzte hoch entwickelten und moderne Gerät möglichst gering gehalten. Die Mulitslice-CT ist eine ausgezeichnete Methode zur Untersuchung des Brustraums, speziell der Lunge und des Bauches, aber auch der Wirbelsäule, der Bandscheiben, des Schädels einschließlich der Nasennebenhöhlen. Die CT ist die geeignetste Methode um Knochenstrukturen (z.B. im Bereich der NNH und der Schädelbasis) abzubilden.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Die Untersuchung dauert in der Regel wenige Minuten. Zur Untersuchung ist oft die Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels über die Armvene erfoderlich. Dieses wird im allgemeinen gut vertragen. Bei einer Computertomographie (CT) des Bauches erhalten Sie üblicherweise vorab ein orales Kontrastmittel zu trinken. Bei Fragen zur Untersuchung und zum Kontrastmittel, z.B. bei bekannter Allergieneigung, gibt Ihnen gerne ein Arzt der Praxis Auskunft. Durch Nachverarbeitung der Aufnahmen mit spezieller Auswertesoftware zur 3D-Rekonstruktion lassen sich Befunde anschaulich wiedergeben.

 

Spezialuntersuchungen:

Niedrigdosis-CT der Lunge (Rauchercheck).

Diese Untersuchung dient dem Ausschluss oder Nachweis eines entzündlichen oder tumorösen Geschehens und soll als Vorsorgeuntersuchung verstanden werden. Mit niedrigen Scanparametern wird die Strahlendosis deutlich reduziert. Die Empfindlichkeit der Untersuchung wird durch eine virtuelle Bronchoskopie gesteigert. Evtl. ist eine Untersuchung mit Kontrastmittel notwendig, dies wird der untersuchende Arzt mit Ihnen persönlich besprechen. Diese Untersuchung ist nicht als Kassenleistung abrechnungsfähig.

CT zur Untersuchung der Herzkranzgefäße, Koronarkalkscreening

Eine Bestimmung des Koronarkalks ist sinnvoll, wenn ein oder mehrere Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit vorhanden sind. Sie sollte dann nicht durchgeführt werden, wenn der Patient bereits einen Herzinfarkt erlitten hat oder bereits ein Eingriff an den Herzkranzgefäßen durchgeführt wurde. Zu den Risikofaktoren zählen hierbei Adipositas, Hypertonus, Diabetes, Rauchen, Hypercholesterinämie, Herzerkrankungen in der Familienanamnese. Diese Untersuchung erfolgt ohne Kontrastmittel. Sie dauert nur wenige Minuten. Die Untersuchung ist als Kassenleistung nicht abrechnungsfähig.

Knochendichtemessung

Sie ist nur als Kassenleistung abrechnungsfähig, wenn eine Knochenfraktur ohne nachweisbares, adäquates Trauma vorliegt und gleichzeitig der begründete Verdacht auf eine Osteoporose besteht. In allen anderen Fällen ist sie eine private Vorsorgeuntersuchung (Individuelle Gesundheitsleistung, IGeL). Weitere, ausführliche Informationen finden Sie in unserem Praxisflyer » –Knochendichtemessung–

Radiologisches Zentrum Rosenheim

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