Was ist eine Computertomographie (CT)?

Die Computertomographie ist ein modernes bildgebendes Verfahren.  Durch eine um den Patienten rotierende Röntgenröhre werden überlagerungsfreie Schichtaufnahmen und 3D Aufnahmen des Körpers angefertigt. Die Belastung mit Röntgenstrahlen wird bei dem von uns eingesetzten modernen Gerät durch verschiedene Verfahren möglichst gering gehalten. Es können nahezu alle Körperregionen und Organe untersucht werden (z.B. Kopf, Hals, Wirbelsäule, Knochen, Gelenke, Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Gefäße).

Wie läuft eine CT-Untersuchung ab?

Die Untersuchung erfolgt in einer besonders weiten und kurzen „Röhre“ welche vorne und hinten geöffnet ist. Meist liegt der Patient auf dem Rücken, selten in Bauchlage. Die Untersuchung dauert je nach untersuchter Region ca. 5-15 min., die eigentlichen Aufnahmen nur wenige Sekunden. Für manche Untersuchungen ist die Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels notwendig, welches über die Armvene gespritzt wird. Bei Untersuchungen des Bauches muss oft auch ein Kontrastmittel getrunken werden. Unser freundliches Personal steht während der gesamten Untersuchung mit dem Patienten in Kontakt. Der Patient kann sich jederzeit bemerkbar machen.

Muss unbedingt Kontrastmittel gespritzt werden?

Bei manchen Fragestellungen ist die Gabe eines Kontrastmittels notwendig da hierdurch die Aussagekraft der Untersuchung verbessert wird. Allergoide Reaktionen sind selten. Um Probleme mit der Schilddrüse oder Nieren bei der Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel zu vermeiden, müssen die Schilddrüsen- und Nierenwerte per Blutabnahme im Vorfeld überprüft werden.

Wer kann keine CT-Untersuchung bekommen?

Eine CT kann nur in seltenen Fällen nicht durchgeführt werden. Da bei der Untersuchung Röntgenstrahlen zum Einsatz kommen, wird eine CT bei Kindern und Schwangeren normalerweise nur dann durchgeführt, wenn andere Verfahren nicht in Frage kommen. Bei bekannter Unverträglichkeit, Schilddrüsenüberfunktion oder sehr stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Gabe des Kontrastmittels nur mit Vorsicht und unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen, hier prüfen wir individuell die beste Vorgehensweise.

Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten

Bitte bringen sie Bilder und Befundberichte von auswärts durchgeführten Voruntersuchungen zum Termin mit (z.B.  Kernspintomographie, Computertomographie, Röntgen Ultraschall). Diese können bei der Befundung hilfreich sein.

Radiologisches Zentrum Rosenheim

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